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30.04.2026 | | Kultur Medien Sonstiges

Bildquelle: Lara Lässig

(LL) An der Köhlerhütte Fürstenbrunn in Waschleithe ist am Sonntag, dem 26. April, der 13. Historische Meiler erfolgreich aufgebrochen worden. Bereits ab 8 Uhr arbeiteten 18 Helferinnen und Helfer daran, die frisch entstandene Holzkohle freizulegen, zu löschen und zu sortieren.... mehr lesen
(LL) An der Köhlerhütte Fürstenbrunn in Waschleithe ist am Sonntag, dem 26. April, der 13. Historische Meiler erfolgreich aufgebrochen worden. Bereits ab 8 Uhr arbeiteten 18 Helferinnen und Helfer daran, die frisch entstandene Holzkohle freizulegen, zu löschen und zu sortieren.

Eine Woche zuvor war der Meiler festlich entzündet worden – mit vielen Besuchern, erzgebirgischer Stimmung und Köhlerbier. Beim Aufbruch zeigte sich nun: Die Arbeit hatte sich gelohnt. Aus Buchenholz, Geduld und viel Erfahrung entstand hochwertige Holzkohle, die ab 13 Uhr direkt vor Ort verkauft wurde. Der 7-Kilo-Sack kostete 20 Euro, wobei ein Euro gespendet wurde.

Auch Johanna Schmidt, die nächste Generation der Köhlerhütte Fürstenbrunn, war mit dabei. Der erfolgreiche Meileraufbruch machte einmal mehr deutlich, wie lebendig altes Handwerk im Erzgebirge bis heute geblieben ist.
29.04.2026 | | Kultur Sonstiges

Bildquelle: Bernd Pudwil

(MT) LÖSSNITZ: Lößnitz im April 2026. 2025, Chemnitz war Kulturhauptstadt Europas, waren mit dem Purple Path zwei große Porzellan Skulpturen von Uli Aigner in die Stadt gekommen. Jetzt war die Künstlerin wieder im Erzgebirge. Doch diesmal waren Porzellan-Miniaturen das zentrale Thema. ... mehr lesen
(MT) LÖSSNITZ: Lößnitz im April 2026. 2025, Chemnitz war Kulturhauptstadt Europas, waren mit dem Purple Path zwei große Porzellan Skulpturen von Uli Aigner in die Stadt gekommen. Jetzt war die Künstlerin wieder im Erzgebirge. Doch diesmal waren Porzellan-Miniaturen das zentrale Thema.
Wir erinnern uns. Zum Salzmarkt im Jahr 2009 war das kleinste Meißner Porzellan-Service der Welt im Bürgerhaus Lößnitz ausgestellt. Das hatte seinen Grund. Das Service stand 40 Jahre im Lößnitzer Hotel "Bahnschlößchen". Hinter einem Fenster war ein extra Raum dafür eingerichtet. Zwischen 1911 und 1913 war das Service in Meißen erschaffen worden und umfasste 142 Teile. 2009 hatte Kurt Krockenberger, ein Porzellan-Experte der in Remshalden bei Stuttgart mit seinem Haus der Kunst ein Antiquitäten-Zentrum betreibt, das bezaubernde Wunderwerk in Miniatur nach Zwönitz gebracht. Nachdem das Service Lößnitz wieder verlassen hatte, wurde es aus einer Vitrine gestohlen. Bis heute ist es verschwunden.
In Lößnitz hat das eine Gruppe von Leuten auf die Idee gebracht, ein neues Mini-Service zu schaffen. Helfen soll die Künstlerin Uli Aigner, deren Objekte "One Million" in Lößnitz auf dem Gelände der Dampfbrauerei ihren Platz am Kunst- und Skulpturenweg Purple Path gefunden haben. Dort wurde das Projekt jetzt auch vorgestellt. Beteiligt waren Vertreter der Stadt Lößnitz, den Lößnitz Makers und dem Heimatverein. Was ist geplant? Uli Aigner erschafft eine moderne Adaption des kleinsten Porzellanservice inklusive Mobiliar in Zusammenarbeit mit den genannten Projektpartnern. Für das Vorhaben konnte eine kleine Förderung gewonnen werden. Die Künstlerin hat bereits mit der Arbeit begonnen. Für die Anfertigung aller 142 Teile werden nun Unterstützer in Form von Paten gesucht. Wer mehr wissen will, bekommt unter www.loessnitz-makers.de/porzellanwunder/ weitere Informationen. (Bildquelle: Bernd Pudwil)
29.04.2026 | | Kultur Sonstiges

Bildquelle: Bernd Pudwil

(MT) SCHNEEBERG: Die Mini-Bergbauheimat in Schneeberg wird im Mai in die neue Saison starten. Die Anlage befindet sich auf der Fundgrube Gesellschaft und umfasst über 50 liebevoll gestaltete Modelle im Maßstab 1:25. Laut Stadtverwaltung Schneeberg kann die Miniaturlandschaft vor allem dank ehrenamtlicher Helfer geöffnet werden.... mehr lesen
(MT) SCHNEEBERG: Die Mini-Bergbauheimat in Schneeberg wird im Mai in die neue Saison starten. Die Anlage befindet sich auf der Fundgrube Gesellschaft und umfasst über 50 liebevoll gestaltete Modelle im Maßstab 1:25. Laut Stadtverwaltung Schneeberg kann die Miniaturlandschaft vor allem dank ehrenamtlicher Helfer geöffnet werden. Mit einer großen Aktion haben Mitglieder der Bergbrüderschaft Schneeberger Bergparade am 18. April die neue Saison tatkräftig vorbereitet. Anerkennende Worte hat dafür der Schneeberger Bürgermeister Ingo Seifert: "Es geht nicht nur darum, diese einmal im Jahr abzubauen und einmal im Jahr wieder aufzubauen, sondern viel mehr auch darum, diese Bergbaulandschaft zu pflegen, die Modelle umzubauen und natürlich auch dafür zu sorgen, dass immer zugänglich gemacht, also aufgeschlossen und auch wieder zugeschlossen wird. Und ich muss ganz ehrlich sagen ohne das Engagement der Bergbrüderschaft wurde dieses Kleinod wir wahrscheinlich in dieser Qualität nicht existieren."
Die Bergbrüder und Bergschwestern haben in der Bergstadt Schneeberg mehrere Pflegeschaftsobjekte Bergstadt übernommen. Unter anderem auch die Miniaturlandschaft. Dafür bringt Bürgermeister Ingo Seifert seinen Dank zum Ausdruck. Die Fundgrube Gesellschaft gehört zu den Bestandteilen der Montanregion Erzgebirge und wird daher bewahrt, erhalten und stetig weiterentwickelt. Für das Jahr 2026 war der 18. April ein wichtiger Tag.
Stephan Tabel, Bergbruder: "Wir sind heute hier, um die Minibergbauheimat mit aufzubauen und aus dem Winterschlaf zu wecken. Voll im Aufbau befindlich. Einige neue Häuschen sind dazugekommen, unter anderem das Siebenschlehener Pochwerk, jetzt in Kunststoff gefertigt, um einfach die Haltbarkeit über die Jahre, Jahrzehnte kann man vielleicht hoffen zu behalten."
Und während die Bergbrüder die Schauanlage aufbauen, soll daran erinnert werden, dass die Holzhäuschen von Ehrenamtlern übers Winterhalbjahr immer wieder aufbereitet werden. Sie werden repariert, um alle Schäden zu beseitigen.
Stephan Tabel, Bergbruder: "Besonders danken muss man auch noch den Bruder Jörg Wiegank, welcher in mühevoller Kleinarbeit die neuen Kunststoffhäuser fertigt. Also pro Haus braucht er circa 300 bis 500 Stunden Handarbeit und das kann man gar nicht hoch genug einschätzen. Dass es solche Brüder noch gibt."
Für eine längere Haltbarkeit sind inzwischen zwei Drittel der Objekte aus Kunststoff entstanden.
Stephan Tabel: "Wir machen es für die Besucher wieder wunderschön, dass wir in die neue Saison starten können."
Die Saison geht von Mai bis Oktober. Und vielleicht macht ein Besuch der Schneeberger Mini-Bergbauheimat Lust auf mehr.
Bürgermeister Ingo Seifert: "Ich denke, diese Miniaturlandschaft hat eine ganz besondere Qualität, weil alle Miniaturen, die ich hier sehe, kann ich dann auch fußläufig mir in Natura noch mal anschauen. Insofern kann ich alle nur herzlich einladen."
Die Miniaturlandschaft gibt es seit 2009. Etwa im Jahr 2006 begann man beim CVJM, daran zu bauen. Auf Bitten des CVJM wurde die Anlage im Jahr 2019 durch die Stadtverwaltung Schneeberg übernommen. Geöffnet ist das Kleinod auf der Fundgrube "Gesellschaft" von Mai bis Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr. (Bildquelle: Bernd Pudwil)
29.04.2026 | | Kultur Sonstiges

Bildquelle: Galerie

(MT) OELSNITZ/ERZGEBIRGE: In der Galerie im Heinrich-Hartmann-Haus in Oelsnitz/Erzgebirge ist in diesen Tagen die Ausstellung "Von da gesehen" zu sehen.... mehr lesen
(MT) OELSNITZ/ERZGEBIRGE: In der Galerie im Heinrich-Hartmann-Haus in Oelsnitz/Erzgebirge ist in diesen Tagen die Ausstellung "Von da gesehen" zu sehen. Die besteht aus Werken der Bereiche Malerei, Grafik, Plastik, Fotografie, Design von Benjamin Badock, Andreas Geisler, Michelle Hanika, Daniel Hoost, Anja Krämer, Jürgen Pinkert und Ronny Szillo.
Geöffnet ist donnerstags von 9 bis 17 Uhr sowie freitags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr, allerdings nicht an den Feiertagen am 1. Maifeiertag und Himmelfahrt. (Bildquelle: Galerie)
28.04.2026 | | Kultur Sonstiges

Bildquelle: Uwe Zenker

(MT) SCHNEEBERG: Die Ergebnisse der Erzgebirgischen Jugendkulturtage in den Bereichen Schnitzen und Klöppeln werden traditionell in Schneeberg ausgestellt, der Stadt in der der veranstaltende Erzgebirgsverein seine Geschäftsstelle hat. Was den Ort der Ausstellung betrifft, gab es allerdings eine Veränderung.... mehr lesen
(MT) SCHNEEBERG: Die Ergebnisse der Erzgebirgischen Jugendkulturtage in den Bereichen Schnitzen und Klöppeln werden traditionell in Schneeberg ausgestellt, der Stadt in der der veranstaltende Erzgebirgsverein seine Geschäftsstelle hat. Was den Ort der Ausstellung betrifft, gab es allerdings eine Veränderung. Die Wettbewerbsarbeiten sind nicht wie bisher im Museum für bergmännische Volkskunst zu sehen, sondern im Siebenschlehener Pochwerk. Wie Schneebergs Bürgermeister Ingo Seifert bei der Ausstellungseröffnung betonte, bieten die im Technischen Museum neu geschaffenen Ausstellungsräume einen würdevolleren Rahmen. Nebenbei könne man das Interesse auf das Pochwerk lenken.
Die Vorsitzende des Erzgebirgsvereins Gabriele Lorenz verwies bei der Ausstellungseröffnung, bei der auch die besten Arbeiten prämiert wurden, auf einen Anlass zur Freude: Die Erzgebirgischen Jugendkulturtage feiern 2026 ihr 30-jähriges Jubiläum. Die abschließende Ausstellung mit den Schnitzereien und Klöppelarbeiten kann bis zum 7. Juni besucht werden. (Bildquelle: Uwe Zenker)
25.04.2026 | | Kultur Sonstiges

Bildquelle: Vincent Stefan/ETO GmbH

(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Am kommenden Dienstag lädt die Erzgebirgische Theater- und Orchester GmbH zu einer Talkrunde in das Theatercafé des Eduard-von-Winterstein-Theaters in Annaberg-Buchholz ein.... mehr lesen
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Am kommenden Dienstag lädt die Erzgebirgische Theater- und Orchester GmbH zu einer Talkrunde in das Theatercafé des Eduard-von-Winterstein-Theaters in Annaberg-Buchholz ein. "Je enger der Horizont, desto mehr überzeugt ist man, dass es keine Welt außerhalb gibt.", meinte Alexander von Humboldt. "Werden wir also weltoffen gewesen sein?", fragt sich das Annaberger Theater in dieser Spielzeit. Dabei will man nicht nur darüber nachdenken, sondern gemeinsam mit Gästen und mit eingeladenen Experten die vielen Facetten von Weltoffenheit diskutieren. Die Veranstaltung am 28. April beginnt 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. (Bildquelle: Vincent Stefan/ETO GmbH)
22.04.2026 | | Kultur Sonstiges

Bildquelle: Christel Eberlein/BVC

(MTL) STOLLBERG: Zum wiederholten Male hat der Bandoneonverein Carlsfeld am 19. April für ein ausverkauftes Konzert in Stollberg gesorgt. Der Auftritt im Bürgergarten leitet immer das Musikjahr der Carlsfelder Bandonionspieler ein und wird mit voller Spannung erwartet.... mehr lesen
(MTL) STOLLBERG: Zum wiederholten Male hat der Bandoneonverein Carlsfeld am 19. April für ein ausverkauftes Konzert in Stollberg gesorgt. Der Auftritt im Bürgergarten leitet immer das Musikjahr der Carlsfelder Bandonionspieler ein und wird mit voller Spannung erwartet.
Der Einmarsch der Musikanten des Erwachsenenorchesters beim "Steigermarsch", von den Jugendlichen auf der Bühne mitgespielt, ist immer wieder emotional. Es folgte ein buntes Programm mit Anton-Günther- und Volkslied-Medleys, Tangos, James-Last-Stücken, Märschen, sowie dem "Trompetenecho", das zum "Bandoneonecho" wurde. Die jungen Spieler zeigten ihr Können in einem speziellen Block mit zum Beispiel "Gloryland" oder "Country Roads".
In diesem Jahr begeht der Bandonionverein Carlsfeld sein 25jähriges Bestehen. (Quelle: Christel Eberlein/BVC)
21.04.2026 | | Kultur Sonstiges

Bildquelle: erzTV/Lara Lässig

(LL) GRÜNHAIN-BEIERFELD: Über Waschleithe zog am Sonntag wieder dieser ganz besondere Geruch von Holz, Rauch und frischem Köhlerbier. An der Köhlerhütte Fürstenbrunn wurde der 13. historische Meiler angezündet – und damit ein Handwerk sichtbar gemacht, das über Jahrhunderte zum Erzgebirge gehörte wie Wald, Bergbau und Hüttenwesen.... mehr lesen
(LL) GRÜNHAIN-BEIERFELD: Über Waschleithe zog am Sonntag wieder dieser ganz besondere Geruch von Holz, Rauch und frischem Köhlerbier. An der Köhlerhütte Fürstenbrunn wurde der 13. historische Meiler angezündet – und damit ein Handwerk sichtbar gemacht, das über Jahrhunderte zum Erzgebirge gehörte wie Wald, Bergbau und Hüttenwesen.
Dass ausgerechnet Handballer des EHV Aue beim Anzünden mit anpackten, brachte sportliche Prominenz an einen Ort. Unterstützt wurden sie tatkräftig vom erzgebirgischen Köhlerliesel Amanda. Das Verfahren gehört zu den ältesten Handwerkstechniken der Menschheit. Technisch hatte sich über Jahrtausende zwar manches verändert – das Grundprinzip aber bleibt gleich. Für das Erzgebirge hatte diese Arbeit früher enorme Bedeutung. Wo Erz geschmolzen und Eisen verarbeitet wurde, brauchte man große Mengen Holzkohle. Nur mit ihr ließen sich die nötigen Temperaturen erreichen. Die Köhlerei war damit kein romantisches Randthema, sondern ein wichtiger Teil der Wirtschafts- und Montangeschichte. Dass dieses Wissen heute überhaupt noch praktisch gezeigt werden konnte, liegt vor allem an Vereinen, Ehrenamtlichen und Menschen, die das alte Können nicht nur bewahrten, sondern auch weitergeben. Seit 2014 zählte das Köhlerhandwerk deshalb in Deutschland zum Immateriellen Kulturerbe.
Mit dem gestrigen Anzünden war die eigentliche Arbeit ohnehin erst angelaufen. Die ganze Woche wird am schwelenden Meiler gearbeitet. Größter feind des meilers- nicht der regen- sondern Wind. Daher wird er auch die ganze Woche von Köhlern bewacht. Der besondere Reiz dabei: So ein Meiler veränderte täglich sein Aussehen. Ein Besuch lohnte sich also nicht nur zum Auftakt, sondern an jedem einzelnen Tag. Am kommenden Sonntag sollte der Meiler schließlich aufgebrochen werden. Dann würde die fertige Holzkohle geerntet, auf dem Parkplatz gekühlt und getrocknet. Ab dem Nachmittag war auch ihr Verkauf vorgesehen. (Bildquelle: erzTV/Lara Lässig)
17.04.2026 | | Kultur Sonstiges

Bildquelle: Galerie

(MT) OELSNITZ/ERZGEBIRGE: In der Galerie im Heinrich-Hartmann-Haus in Oelsnitz/Erzgebirge steht eine Vernissage bevor. Am Sonnabend (18.04.) wird 19 Uhr die Ausstellung "Von da gesehen" eröffnet.... mehr lesen
(MT) OELSNITZ/ERZGEBIRGE: In der Galerie im Heinrich-Hartmann-Haus in Oelsnitz/Erzgebirge steht eine Vernissage bevor. Am Sonnabend (18.04.) wird 19 Uhr die Ausstellung "Von da gesehen" eröffnet. Die besteht aus Werken der Bereiche Malerei, Grafik, Plastik, Fotografie, Design von Benjamin Badock, Andreas Geisler, Michelle Hanika, Daniel Hoost, Anja Krämer, Jürgen Pinkert und Ronny Szillo. (Bildquelle: Galerie)
17.04.2026 | | Kultur Sonstiges
(MT) DRESDEN: Der Sächsische Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine – kurz SLV - bekommt zwei neue Landesstandarten und 35 originalgetreue sächsische "Bergsäbel". Die Übergabe erfolgt am 18. April im Rahmen der Landesdelegiertenversammlung in Altenberg.... mehr lesen
(MT) DRESDEN: Der Sächsische Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine – kurz SLV - bekommt zwei neue Landesstandarten und 35 originalgetreue sächsische "Bergsäbel". Die Übergabe erfolgt am 18. April im Rahmen der Landesdelegiertenversammlung in Altenberg.
Das sächsische Kulturministerium stellt im Doppelhaushalt 2025/2026 jährlich 35.000 Euro für Projekte des SLV im Rahmen der Kulturpflege in der UNESCO-Welterbe-Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří zur Verfügung. Dabei stehen Traditionspflege, Nachwuchsgewinnung und kulturelle Arbeit im Vordergrund. Im Jahr 2025 wurde mit diesen Mitteln die Herstellung dieser neuen Landesstandarten und der sächsischen "Bergsäbeln" gefördert. Die neuen Landesstandarten ersetzen zwei stark beanspruchte Vorgängermodelle und wurden als detailgetreue Nachbildungen gefertigt. Die neuen Bergsäbel sind sogenannte Paradewaffen und wurden nach dem Vorbild von historischen Museumsstücken neu hergestellt.
Im Jahr 2026 fördert das Sächsische Kultur- und Tourismusministerium ein "Welterbekonzert" anlässlich des Welterbetags am 7. Juni in Schneeberg und einen Bergmeisterpokal mit Bergaufzug anlässlich des 625-jährigen Jubiläums von Oberscheibe im August.